Kräuterspecial

Die deutsche Ärztezeitung (www.aerztezeitung.de) warnt in ihrer Ausgabe vom 26.6.2002 “Der Konsum an bestimmten Kräutern und Gewürzen sollte eingeschränkt werden, rät das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz. Estragon, Anis, Basilikum, Muskat, Lemongras sowie Bitte- und Süßfenchel enthalten Estragol und Methyleugenol. Diese Pflanzenstoffe gelten nach neuen Studien als kanzerogen und mutagen.” (heißt: krebserzeugend und zellverändernd).

Weitere Warnungen vor Kräutertees mit Beinwell, Borretsch, Huflattich, Pestwurz, Fuchskreuzkraut, Steinsamen, und Eupatorium- Arten wie das Kunigundenkraut. Quelle: Gute Pillen-Schlechte Pillen Nr. 4 / 2009

In Nr. 1 /2009 S. 14 wurde vor Ginkgo (vor allem als Tee) gewarnt.

http://www.gutepillen-schlechtepillen.de

Ein Blick dort hinein lohnt immer!

Wenn Operationen bevorstehen, sollten pflanzliche Heilmittel sowie freiverkäufliche Medikamente abgesetzt werden: sie können während oder nach dem Eingriff Komplikationen verursachen. Mögliche Probleme reichen von exzessiven Blutungen bis hin zu Wechselwirkungen mit Betäubungsmitteln!

Eine Studie im Journal of the American Association im Juli 2001 bereits empfahl:

Knoblauch mindestens 7 Tage,

Ginseng 7 Tage,

Ginkgo 36 Stunden, Johanniskraut 5 Tage,

Kava 1 Tag vorher abzusetzen.

Es gibt Fachleute, die zwei Wochen vorher das Absetzen für sicherer halten. Auf jeden Fall sollten Sie mit Ihrer Hausärztin bzw. mit Ihrem Hausarzt vorher darüber sprechen, ggf. nehmen Sie die Medikamente (samt Verpackung) mit ins Krankenhaus, damit das Op-Team Bescheid weiß.

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