Medikamente

Hier werden wichtige Nachrichten zu Arzneimitteln veröffentlicht. Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen auch von frei verkäuflichen Medikamenten beantwortet Ihr Hausarzt und/oder Ihr Apotheker. Hier wird oft “GutePillen-SchlechtePillen” (GPSP) zitiert. Es handelt sich dabei um eine unabhängigeZeitschrift (ISSN 1861-6046)!

Vom “arznei-telegramm” ist die Nachricht gekommen, dass das Schmerzmittel Prexige® (Wirkstoff Lumiracoxib) von Novartis in Australien vom Markt zurückgezogen wurde, nachdem es schwere Leberschäden verursacht hat. In den USA und der Schweiz ist Prexige ® nicht zugelassen, in Deutschland aber schon.
Chemisch ist Lumiracoxib eng mit Diclofenac verwand. Es handelt sich um einen sog. Cox2-Hemmer, wie auch das Vioxx (Rofecoxib) und Bextra (Valdecoxib). Diese wurden 2004 bzw. 2005 wg. kardiotoxischer Wirkungen in Deutschland aus dem Handel gezogen. Die kardiovaskuläre Sicherheit von Lumiracoxib ist unzureichend belegt. Das NSAR mit der besten diesbezüglichen Datenlage ist zur Zeit das Naproxen.

Es werden so allerlei “Nahrungsergänzungsmittel” angeboten. Sie ergänzen manchmal nur die Einnahmen der Pharmaindustrie. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin! GPSP: “Oft riskant für die Gesundheit: Nahrungsergänzungsmittel aus dem Internet. Wer Nahrungsergänzungsmittel über das Internet kauft, geht ein hohes Gesundheitsrisiko ein. Sie können bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten, die nicht deklariert sind. Das tatsächliche Ausmaß solcher betrügerischen Angebote ist nicht überschaubar.”

Ähnliches gilt für Orthomol® - Präparate: Wirksamkeit nicht erwiesen, schädliche Nebenwirkungen nicht auszuschließen. Erst recht unverantwortlich, Kinder durch diesen Kram an Tabletten zu gewöhnen (GPSP 5/2007 S. 13)

Eine tolle Informationsquelle zu Arzneimitteln ist dieser Link:

www.arznei-telegramm.de

Die Pharma-Industrie will Geld verdienen. Und dabei machen sie oft sehr “merkwürdige” Werbekampagnen, die auch Gesunden einreden sollen, dass sie eigentlich doch krank seien. Schauen Sie HIER!

Zum Thema “Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs” (vor allem bei Mädchen und jungen Frauen!):

GPSP schreibt dazu: “Dass die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) schon wenige Monate nach der Zulassung offiziell für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren empfohlen wurde, halten wir für verfrüht. Angesichts der Vielzahl der potenziellen krebserregenden HPV-Typen fällt der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bescheiden aus. Wer sich impfen lässt, darf sich nicht in Sicherheit wiegen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind weiterhin erforderlich. Mit rund 450 € für die erforderlichen drei Impfungen ist Gardasil® inakzeptabel teuer.”

GPSP “Zu den Nebenwirkungen
Vier von fünf Frauen reagieren an der Injektionsstelle mit Schmerzen, Rötung, Schwellung und Juckreiz, jede siebte mit Fieber. Auch schwerwiegende Reaktionen wie Krampfanfälle oder Lähmungen werden mit der Impfung in Verbindung gebracht, sogar drei Todesfälle...”

Pressemeldung der dpa (Wiesbadener Kurier 2.2.2008 S.17):
2 weitere Todesfälle (17-jährige Deutsche und 19-jährige Österreicherin) veranlasst das Bundesamt für Sera und Impfstoffe immer noch nicht zum Umdenken!

Das “arznei-telegramm” warnt in 7/09 S.62 vor dem neuen Kontrazeptivum (“Antibabypille”) QLAIRA (R) wegen zu geringen Erprobungsgrades und möglicher geringer Wirksamkeit.

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